Insights & Innovation

MiroFish:
Das Ende vom Bauchgefühl.

„Die Zukunft vorhersagen" – das ist das Versprechen. Die Realität ist noch spannender: Agentische Simulationen, die komplexe Marktreaktionen greifbar machen.

Analyse

Die Zukunft ist nicht vorhersagbar.
Aber sie ist simulierbar.

So oder so ähnlich wird gerade über MiroFish gesprochen. Ganz so einfach ist es nicht — aber genau darin liegt der Reiz: MiroFish ist keine Glaskugel, sondern eine Simulations-Engine für Szenarien, mit der sich mögliche Entwicklungen auf Basis von Daten, Annahmen und Interaktionen durchspielen lassen.

Entwickelt von Guo Hangjiang, einem Studenten aus China, hat das Projekt innerhalb kurzer Zeit erhebliche Aufmerksamkeit in der Entwickler-Community gewonnen — und eine Investition von 30 Millionen RMB durch Chen Tianqiao, den Gründer der Shanda Group, erhalten.

Agentische KI Multi-Agent-Systems Python Strategic Forecasting
MiroFish Simulation Graph
Funktionsweise

Was MiroFish macht

Im Kern arbeitet MiroFish mit vielen kleinen KI-Agenten, die miteinander interagieren und so ein digitales Abbild eines Systems erzeugen. Statt nur eine einzelne Antwort zu liefern, simuliert das System, wie sich ein Thema, ein Markt oder eine Situation unter bestimmten Bedingungen entwickeln könnte.

Das Besondere: Aus einer einzelnen Prognose wird ein Szenarienraum. Unternehmen bekommen damit nicht nur eine mögliche Zukunft gezeigt, sondern mehrere denkbare Verläufe — inklusive Chancen, Risiken und Reaktionen verschiedener Akteure.

Praxisrelevanz

Was das praktisch bedeutet

Für Selbstständige

MiroFish kann helfen, Entscheidungen besser abzusichern — etwa bei Preisänderungen, neuen Angeboten oder dem Start eines Produkts. Gerade wenn man alleine arbeitet, ist es wertvoll, nicht nur aus dem Bauch heraus zu entscheiden, sondern mögliche Reaktionen vorab zu testen.

Für kleine Unternehmen

Spannend wird es bei Kundensegmenten, Marktreaktionen oder der Frage, wie sich Veränderungen auf Umsatz und Abwanderung auswirken könnten. Statt monatelang zu spekulieren, lassen sich konkrete „Was-wäre-wenn"-Szenarien durchspielen.

Für größere Unternehmen

Vor allem bei strategischen Weichenstellungen interessant — etwa bei Markteintritten, Lieferketten, PR-Risiken oder Preisstrategien. Ein simuliertes Wissensnetzwerk kann dabei helfen, Abhängigkeiten besser zu verstehen und Entscheidungen datenbasierter zu treffen.

Konkret

Beispiele aus der Praxis

Preiserhöhung: Mit MiroFish lässt sich simulieren, wie verschiedene Kundengruppen reagieren, wo der Umsatz möglicherweise steigt und ab wann die Abwanderung zu groß wird. So wird aus einer riskanten Bauchentscheidung eine belastbare Szenariobetrachtung.

Lieferkette: Wenn sich ein wichtiger Baustein verändert, kann die Simulation zeigen, welche Folgen das auf andere Teile des Systems hat. Gerade bei komplexen, voneinander abhängigen Strukturen ist das ein echter Mehrwert.

Einordnung

Warum das relevant ist

MiroFish steht für einen interessanten Wandel: weg von der reinen Antwort-KI, hin zu Systemen, die Verhalten, Dynamiken und Entscheidungen modellieren. Genau deshalb ist das Projekt so spannend für alle, die nicht nur Daten sammeln, sondern daraus bessere Entscheidungen ableiten wollen.

Ich beschäftige mich aktuell intensiv damit, solche Ansätze praktisch nutzbar zu machen — damit aus Daten echte Entscheidungsgrundlagen werden, die Unternehmen messbar voranbringen.

Gemeinsam umsetzen

Aus Daten echte
Entscheidungen machen.

Ich begleite dich dabei, agentische Simulationsansätze praktisch einzusetzen — von der Datengrundlage bis zur konkreten Szenarioanalyse.